Couchkonzert

 

Was in aller Welt ist ein Couchkonzert?

Man nehme einen gemütlichen Veranstaltungsort - unser Haus Numburne - verwandele die Bühne mit Tapetenwänden in ein gemütliches Wohnzimmer, stelle ein Klavier und eine rote Couch drauf, setze zwei Moderatoren drauf, die ein bisschen aus dem Nähkasten plaudern - fertig ist das Setting.


Fehlt nur noch die Show.

Das wichtigste Element ist unser Couchchor: ein Projektchor der über einen definierten Zeitraum hinweg Stücke für das Konzert einübt. Natürlich unter Federführung eines tollen Chorleiters, der die Stücke auswählt, Projektsängerinnen und Projektsänger und den Arion zusammenfügt, viel Spaß am Singen vermittelt und dafür sorgt, dass die Stücke auf den Punkt aufführungsreif sind.

 

Was fehlt noch?

Künstler, die das Programm vervollständigen und natürlich lecker Essen und Trinken.
Neugierig? Dann schaut mal, was Euch bei unserem dritten Couchkonzert erwartet und was bei den beiden ersten Couchkonzerten geboten wurde:


Couchkonzert #3 – ein voller Erfolg  und eine Bereicherung der Nomborner Kulturszene


Ein Couchkonzert bei 40 Grad? Wirklich? Da kommt doch niemand! Das Haus Numburne macht nach spätestens 30 Minuten jeder Sauna Konkurrenz! Absagen? Yuliya Lonskoya und Lulo Reinhardt bekommen wir so schnell nicht wieder! Nach draußen verlegen? Wie soll das gehen? Es sind schwere Gewitter angekündigt! Soweit unsere Überlegungen im Vorfeld des Konzerts. – Wir entschieden uns für eine Mischung aus beidem: Eine kuschelig kleine Bühne direkt vor dem Eingang, Zelte als Überdachung für die Zuschauer, den Beginn um eine halbe Stunde nach hinten verlegen, Ventilatoren aufstellen (danke liebe PPC-Schule für die Leihgaben) und eine zweite Bühne im Innenraum, falls uns doch ein Gewitter überrascht. Was würden die Künstler sagen? Lulo Reinhardt kam zum Soundcheck und war begeistert: „Schön ist das hier!“. Alles richtig gemacht!  - Der Abend kann kommen.

Der Abend kam und mit ihm viele Zuschauer, auch spät entschlossene, und der Platz rund um die Bühne unseres ersten Open-Air-Konzertes war voll. Das Einzige, dass laut der Moderatoren Christian Lademann und Gertraud Schweiger-Siebert fehlte, war die rote Couch: Sie war nur symbolisch da, denn sie war aufgrund der Hitze „geschrumpft“.

Der Arion Nomborn eröffnete das Konzert mit den Liedern Love is the Answer, Feuerzeug, Dein ist mein ganzes Herz, Schwarz oder Weiß und Hungriges Herz und erntete viel Applaus für die gelungenen Darbietungen unter der Leitung von Matthias Schmidt und teilweise begleitet von Marcus Gemeinder auf dem Klavier.




Nach einem erfrischenden Eis für alle, war die Bühne frei für den Bauchredner Querni und seine Puppen. Mit Witz und Charme zog er das Publikum in seinen Bann. Mit Unterstützung seiner Puppen, egal ob die leicht schwerhörige, alte Dame Frau zu Gutenberg, der Mafiachef der Pizzen, Schrödingers Katze oder unser lieber Vorsitzender Benno Ortseifen, der mit Bauchredner-Maske plötzlich zur Puppe mutierte und uns von seinen Sangeskünsten mehr oder weniger überzeugte (gut lieber Benno, dass das im wahren Leben mit Deiner eigenen Stimme entschieden besser klappt), war das, mal deftig, mal gerade heraus, mal feinsinnig, Unterhaltung vom Feinsten.




Während der Pause wurde nicht nur für das leibliche Wohl gesorgt, sondern es gab auch etwas auf die Ohren: Die Wäller Wildbeats, eine Rockband von Kindern zwischen 6 und 13 Jahren unter der musikalischen Leitung des Nomborners Michael Gilles nutzte die Bühne, um ihr Können zu präsentieren. Die Kinder glänzten mit einem breiten, abwechslungsreichen Repertoire und es war toll zu sehen, mit welcher Selbstverständlichkeit die Kids mit Mikro und Instrumenten auf der Bühne standen und gesungen und musiziert haben.





Der gesamte zweite Teil gehörte den rund um die Welt bekannten Stars Yuliya Lonskaya und Lulo Reinhardt, beides Virtuosen an der Gitarre, die Stücke aus ihrem Programm „Gypsy meets Classic“ und anderes mehr präsentierten. Sie spielten eine einzigartige Mischung aus Jazz, Klassik, Gypsy Musik und Stücken aus Yuliya Lonskayas belarussischer Heimat. Ihre Spielfreude zu sehen, ihrem perfekt aufeinander abgestimmten Spiel und Yuliyas wunderschöner Stimme an einem lauen Sommerabend zu lauschen, das war der Inbegriff eines gelungenen, unvergesslichen Konzertabends!


Übrigens: Das Haus Numburne selbst haben wir nur fürs Catering gebraucht, der Wettergott war uns gnädig.



Aufgeschnappte Kommentare zum Abend:

Die Resonanz der Zuschauer zum Abend war durchweg positiv:

  • So ein tolles Ambiente!
  • Tolle Idee, das Open-Air zu machen
  • Wenn man nicht wüsste, dass es eigentlich in der Halle hätte stattfinden sollen, kommt man hier an und denkt: Schönes kleines Festivalgelände!“ (Marcus),
  • „Tolle Organisation, toller Chor und tolle Stimmung!“ (Querni, sinngemäß),
  • „Die Kids waren klasse!“, (Lulo) und
  • Gut, dass Ihr ihnen die Möglichkeit gegeben habt, hier aufzutreten. Kinder muss man, wann immer möglich, auf die Bühne lassen, damit sie nicht den Spaß verlieren (Lulo sinngemäß)
  • Der Chor strahlt unglaubliche Fokussiertheit und Energie aus
  • Toll gesungen!
  • Tolle, abwechslungsreiche Mischung auf der Bühne!
  • Wir kommen zum nächsten Konzert auf jeden Fall wieder
  • Eigentlich mag ich ja keine Gitarrenkonzerte, aber die beiden (Yuliya, Lulo) waren einfach fantastisch! Der reinste Wahnsinn!
  • Ein wunderschönes, hochkarätig besetztes Konzert.
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